Babyphone-Alarm beim Weinen richtig einstellen

Ein guter Alarm weckt dich, wenn dein Baby dich braucht, und lässt dich den Rest der Zeit schlafen. So stellst du Lullink ein, Einstellung für Einstellung.

Wann Lullink dich alarmiert

Die Kamera misst ständig den Geräuschpegel im Zimmer, in Dezibel, und zeigt ihn auf der Pegelanzeige an. Ein Alarm wird ausgelöst, wenn das Geräusch über der Schwelle bleibt, und zwar für die gewählte Dauer. Damit du nicht überflutet wirst, sendet Lullink höchstens einen Geräuschalarm pro Minute und einen Bewegungsalarm alle 15 Sekunden.

Das sind Einstellungen der Kamera: Sie gelten für alle Eltern, und jedes Elternteil kann sie auf seinem eigenen Gerät ändern.

Alarmeinstellungen von Lullink: Pegelanzeige, Schwelle, Geräuschdauer und Bewegungserkennung
Die Alarmeinstellungen, hier auf Android TV (kommt mit der nächsten Version): Schwelle, Geräuschdauer, Bewegung.

1. Die Schwelle: „Ruhe messen“ stellt sie ein

Am einfachsten: Wenn es im Zimmer ruhig ist (Baby schläft, Fenster zu), tippe auf Ruhe messen. Lullink hört das Grundrauschen an und setzt die Schwelle 10 dB darüber. Ein Ventilator, ein Luftbefeuchter oder Straßenlärm lösen dann keinen Alarm mehr aus, Weinen schon.

Danach kannst du die Schwelle von Hand anpassen: niedriger, um schon beim leisesten Glucksen benachrichtigt zu werden, höher, wenn das Grundrauschen stark schwankt.

2. Die Geräuschdauer: Seufzer herausfiltern

Wähle, wie lange das Geräusch andauern muss, bevor ein Alarm kommt: 1, 3, 5 oder 10 Sekunden. Mit 1 Sekunde wirst du sofort alarmiert, aber auch bei einem Schluckauf oder einer zuschlagenden Tür. Mit 5 oder 10 Sekunden weckt dich nur anhaltendes Weinen.

Die Standardeinstellung, 3 Sekunden, ist ein guter Kompromiss. Passe sie nach ein oder zwei Nächten an, mithilfe des Nachtprotokolls.

3. Bewegung

Die Kamera kann auch Bewegungen erkennen, mit drei Empfindlichkeitsstufen (oder Aus):

  • Niedrig: Nur deutliche Bewegungen zählen;
  • Mittel: ein guter Ausgangspunkt;
  • Hoch: Schon die kleinste Bewegung zählt. Praktisch bei einem Baby, das aufwacht, ohne zu weinen, aber du bekommst mehr Alarme.

4. Vor dem Schlafengehen prüfen: der Testalarm

Auf der Kamera sendet Testalarm an die Eltern einen echten Alarm an jedes Elternteil: So werden Benachrichtigung, Ton und Verbindung geprüft. Auf deinem Handy löst Alarm testen 10 Sekunden später einen Alarm aus: Sperre das Handy, um Benachrichtigung und Ton zu prüfen.

5. Alarme auch bei gesperrtem Handy

  • Erlaube auf jedem Handy der Eltern die Benachrichtigungen für Lullink.
  • Nimm Lullink auf Android vom Energiesparen aus, besonders bei Samsung: Einstellungen → Apps → Lullink → Akku → Nicht eingeschränkt. Lass die Benachrichtigung „Lullink hört zu“ mit dem Namen deines Zimmers stehen: Sie hält das Zuhören aktiv.
  • Auf dem iPhone läuft der Ton aus dem Zimmer bei gesperrtem Handy weiter, und der Alarmton wird von der App abgespielt: Er ist auch im Stummmodus zu hören.

Sonderfälle

  • Während eines Schlaflieds oder eines sanften Geräuschs ist der Geräuschalarm pausiert, weil das Mikrofon die Musik hört. Bewegungen werden weiter überwacht.
  • Diskretes Zuhören: Der Ton aus dem Zimmer kommt nur bei dir an, wenn dort etwas zu hören ist. Den Rest der Zeit herrscht Stille.
  • Geräuschalarm ausschalten: Ein Schalter deaktiviert ihn für alle Eltern, zum Beispiel während des abendlichen Badens. Denk daran, ihn wieder einzuschalten.
  • Verbindung zur Kamera verloren: Wenn dein Handy die Kamera nicht mehr empfängt oder sie nicht mehr filmt, wirst du ebenfalls gewarnt. Prüfe, ob sie am Strom ist und ob Lullink auf dem Bildschirm geöffnet ist.
  • Strom, Akku und Wärme: Lullink warnt dich, wenn die Kamera vom Strom getrennt wird, ihr Akku schwach ist oder sie überhitzt.